Abenteuer mit den Frechen Früchtchen – Ben, der Held

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Es ist ein heißer Tag. Anna Apfel geht gut gelaunt in Richtung Supermarkt. Sie hat sich mit ihrer Freundin Emma verabredet und will nun ein paar Sachen für ihr gemeinsames Picknick am See besorgen. „Hallo Anna!“, ruft es plötzlich von hinten. Anna dreht sich um und sieht Ben Brokkoli. „Hallo Ben! Was machst du gerade?“, fragt Anna.

„Ach, ich weiß nicht. Mir ist langweilig.“

„Emma und ich wollen ein Picknick am See machen. Ich gehe gerade einkaufen. Hast du Lust mitzukommen?“

„Ja, klar, total gern! Klasse!“, antwortet Ben.

Und so gehen Anna und Ben gemeinsam einkaufen und besorgen viele gute Sachen für ein ausgiebiges Picknick. Am See wartet Emma schon. „Hallo Emma! Ich habe Ben mitgebracht, ihm war so langweilig!“, sagt Anna. „Kein Problem! Hallo Ben! Greta kommt auch noch, die hatte mich zu Hause angerufen, weil sie auch nicht wusste, was sie tun sollte.“, sagt Emma.

Und da kommt Greta schon. Sie hat sogar einen Sonnenschirm mitgebracht, damit die Freunde nicht die ganze Zeit in der Sonne liegen müssen. Anna schmiert alle mit Sonnencreme ein. Sie hatte schon einmal einen Sonnenbrand und weiß, wie weh das tut.

Dann richten sie alles für ihr Picknick her: Es gibt Brot, Käse, Wurst, Gemüse und natürlich viel frisches Mineralwasser. Sie machen es sich gemütlich und fangen an zu essen.

„Oh ist das schön. Ferien zu haben, ist doch das Tollste, was es gibt!“, seufzt Anna zufrieden.

„Wisst ihr, was uns jetzt noch zu unserem Glück fehlt?“, fragt Ben.

„Nein, was denn?“, fragt Emma. emma_erdbeere

„Ein Ball. Oder ein paar andere Sachen zum Spielen. Den ganzen Nachmittag mag ich nicht faul am See liegen“, sagt Ben.

„Ich hab Karten dabei, wir könnten nachher eine Runde UNO spielen. Oder du gehst ins Wasser und schwimmst ne Runde! Du kannst doch schwimmen, oder?“, fragt Emma.

Doch da muss sie schon ihren Kopf einziehen, denn ein bunter Ball kommt direkt auf sie zugeflogen und landet fast in ihrem Essen.

„He! Könnt ihr nicht aufpassen?“, ruft Anna empört. Da kommt ein bekanntes Gesicht angerannt: Es ist ihr Freund Boris, der übers ganze Gesicht grinst.

„Sorry Leute, das war nicht so gedacht! Was macht ihr denn hier?“

„Emma und ich hatten uns zum Picknick hier verabredet, und Ben und Greta sind zufällig dazugekommen. Und was machst du?“, fragt Emma.

„Ich war mit Robin Radieschen hier, aber der musste schon nach Hause, weil seine Oma heute Geburtstag hat. Jetzt kicke ich so ein bisschen vor mich hin – aber anscheinend ziele ich nicht besonders gut.“

„Magst du mitmachen bei unserem Picknick? Es müsste genug da sein.“, lädt Emma Boris ein.

„Klasse, danke! Ich hab tatsächlich ziemlichen Kohldampf“, lacht Boris und setzt sich zur Runde.

Eine Weile lang essen und reden sie über dies und das – die Schule, die vor ein paar Tagen zu Ende gegangen ist, ihre Pläne für die Ferien. Danach legen sich Emma und Greta faul auf ihre Handtücher und dösen. Ben, Boris und Anna spielen eine Runde Karten.

„Hilfe! Hilfe!“, hören sie plötzlich. Schnell springen die Freunde auf und schauen, wer gerufen hat.

Ein Junge winkt im See mit beiden Armen. Er kann sich kaum über Wasser halten und taucht immer wieder unter. Neben ihm schwimmt eine herrenlose Luftmatratze. Sofort rennen die fünf zum Wasser und springen hinein. Ben ist gleich bei dem Jungen und packt ihn unter den Armen. Die anderen kommen ihm zu Hilfe.

„Was ist denn passiert?“, fragt Anna außer Atem.

„Ich bin auf meiner Luftmatratze gelegen und muss wohl für einen Moment eingeschlafen sein. Jedenfalls bin ich offenbar von der Matratze runtergerutscht ins Wasser. Und ich kann leider nicht gut schwimmen. Danke, dass ihr so schnell gekommen seid!“, sagt der Junge.

Da kommt auch schon eine Frau angeschwommen, ganz aufgeregt. „Lukas, ich habe dir schon tausend Mal gesagt, dass du nicht so weit hinaus darfst mit der Luftmatratze, wenn du keine Schwimmflügel anhast!“, sagt sie. Und zu Ben und den anderen Freunden, „vielen Dank! Ihr habt ihn gerettet! Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn ihr nicht so schnell reagiert hättet. Danke!“

„Keine Ursache, das haben wir doch gern getan!“, sagt Ben. „Aber Lukas, deine Mama hat recht. Das ist ganz schön gefährlich, wenn man nicht schwimmen kann. Am besten lernst du es jetzt ganz schnell!“
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„Ja, du hast recht, ich glaube, ich sehe mich noch heute nach einem Schwimmkurs um. Ich habe einen richtigen Schreck gekriegt. Das hat mir gereicht!“, sagt Lukas.

Ben, Emma, Anna, Greta und Boris schwimmen wieder ans Ufer zurück.

„Nach der Aufregung haben wir uns jetzt aber ein Eis verdient, oder?“, fragt Anna.

„Oh ja!“, ruft Greta.

Gemeinsam gehen sie zum Kiosk. Mit ihrem Eis in der Hand schlendern die fünf Freunde zurück zu ihrem Platz unterm Sonnenschirm und verbringen noch einen gemütlichen Nachmittag miteinander. (ed)

Hier kannst die Geschichte von Ben Brokkoli als PDF herunterladen

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