Küchenwissen: Tipps und Tricks

Ablöschen
Ablöschen bedeutet, dass du etwas Flüssigkeit (Wasser oder Brühe) zu etwas gibst, was du angebraten hast. Du kannst dann eine leckere Soße machen.

Abschrecken
Abschrecken bedeutet, etwas kochend Heißes mit kaltem Wasser zu übergießen. Man schreckt zum Beispiel hartgekochte Eier oder Nudeln ab.

Anschwitzen
Anschwitzen bedeutet, dass du etwas mit wenig Fett erhitzt, ohne dass es braun wird. Danach gibst du etwas Flüssigkeit dazu.

Backrohr vorheizen
Für viele Backrezepte muss man den Backofen vorheizen. Das bedeutet, dass der Ofen schon heiß sein muss, wenn du den Kuchen hineinschiebst. Der Ofen zeigt dir an, wenn er die eingestellte Temperatur erreicht hat, meistens leuchten anfangs zwei Lämpchen auf, wenn eines ausgeht, ist der Ofen bereit.

Blanchieren
Gemüse wird blanchiert, bevor man es einfriert. Dazu gibt man das Gemüse in kochendes Wasser, kocht es etwa 1-5 Minuten und schreckt es dann mit eiskaltem Wasser ab. Das Gemüse bleibt so knackig und behält seine Farbe.

Eier trennen
Bei Backrezepten muss man die Eier oft trennen, das bedeutet, dass das Eigelb in eine Schale kommt und das Eiweiß in eine andere. Das geht so:

  1. Stelle zwei Schalen vor dich.
  2. Schlage das Ei am Rand einer Schale auf und brich es vorsichtig auseinander. Fang das Eigelb in einer Eierschalenhälfte auf. Das Eiweiß lässt du in die Schale tropfen.
  3. Lass jetzt das Eigelb vorsichtig von der einen Eierschalenhälfte in die andere gleiten. Achte darauf, dass das Eigelb nicht kaputt geht.

Eischnee schlagen
Eischnee ist steif geschlagenes Eiweiß. Das geht so:

  1. Trenne so viele Eier, wie du brauchst. Wie das geht, haben wir dir oben erklärt. Nimm für die Eiweiß ein hohes Gefäß, sonst spritzt es.
  2. Nimm den Handmixer mit den Teigrührern und stecke diese in das Gefäß mit den Eiweiß. Schalte den Handmixer ein und rühre. Wenn das Eiweiß richtig steif ist, kannst du das Gefäß umdrehen, ohne dass der Eischnee rausfällt.

Gemüse putzen
Gemüse putzen bedeutet, es so vorzubereiten, dass du es schneiden kannst. Du musst es also entweder gründlich waschen oder schälen. Blätter, Kerne (z. B. bei Paprikas) und Stellen, die nicht so schön aussehen, schneidest du weg. Danach kannst du das Gemüse in Scheiben, Würfel oder Streifen schneiden.

Kochen
Wenn du zum Beispiel Wasser zum Kochen bringen willst, gibst du Wasser in einen Kochtopf, stellst ihn auf eine Herdplatte und schaltest die Herdplatte auf die höchste Stufe. Das Wasser wird langsam anfangen zu blubbern. Wenn es ganz fest blubbert und dampft, kocht es. Vorsicht, dann ist es sehr heiß und du kannst dich verbrennen.

Kartoffeln kochen
Du kannst Kartoffeln mit oder ohne Schale kochen. Wenn du die Schale mitkochst, machst du Pellkartoffeln. Dann nimmst du am besten Bio-Kartoffeln.

  1. Wasche die Kartoffeln gründlich.
  2. Wenn du sie schälen möchtest, nimmst du dazu am besten den Sparschäler. Spüle die Kartoffeln danach nochmals ab.
  3. Dann legst du sie in einen Kochtopf und gibst so viel Wasser dazu, dass sie bedeckt sind.
  4. Stelle den Topf auf die Platte und schalte sie auf der höchsten Stufe ein.
  5. Wenn das Wasser kocht, schaltest du auf eine kleinere Stufe und lässt die Kartoffeln etwa 30 Minuten weiterköcheln.
  6. Die Kartoffeln sind fertig, wenn du mit dem Messer hineinstichst und es leicht wieder herausziehen kannst.
  7. Dann musst du das Kochwasser abgießen. Vorsicht, das ist heiß! Oder du nimmst einen Schaumlöffel und holst die Kartoffeln damit aus dem Wasser.

Nudeln kochen

  1. Stelle einen großen Kochtopf mit Wasser auf eine Herdplatte und schalte diese auf die höchste Stufe.
  2. Wenn das Wasser kocht, gibst du 1–2 TL Salz und die Nudeln dazu. Vorsicht, das ist heiß!
  3. Auf der Nudelpackung steht normalerweise, wie lange die Nudeln brauchen, bis sie „al dente“ sind (so nennt man das, wenn die Nudeln fertig sind). Stelle dir einen Küchenwecker oder schau auf die Uhr. Probiere, ob die Nudeln wirklich fertig sind.
  4. Wenn die Nudeln fertig sind, stelle ein Sieb in die Spüle und gieße das Wasser mit den Nudeln hinein. Vorsicht, das ist heiß!

Marinieren
Marinieren bedeutet, etwas (meistens Fleisch oder Fisch) für eine gewisse Zeit in eine würzige Soße zu legen, damit es den Geschmack annimmt. Danach werden Fleisch oder Fisch weiterverarbeitet, zum Beispiel angebraten oder gegrillt.

Mehlschwitze
Du machst eine Mehlschwitze, indem du Mehl in Fett erhitzt (rühren nicht vergessen!), bis es ein bisschen braun wird, und dann Flüssigkeit zugibst. Wenn du Milch zugibst, erhältst du eine sogenannte Béchamelsoße, die du zum Beispiel für Lasagne brauchst.

Unterheben
Unterheben bedeutet, dass du etwas ganz vorsichtig in den Teig rührst, zum Beispiel Eischnee. Die Mischung bleibt dann sehr luftig.

Stäbchenprobe
Mit der Stäbchenprobe kannst du prüfen, ob ein Kuchen fertig ist. Dafür steckst du ein längeres Stäbchen in den Kuchen, am besten in die Mitte, und ziehst es langsam wieder heraus. Wenn kein Teig daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.

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