Küchenhelfer

Gesund kochen, Kindergeburtstag oder selbst backen: hiermit geht’s los!

Erfahrungen mit dem Kochen sind ein Schatz für jeden Menschen. Mit jedem selbst gekochten Menü gewinnt man Kenntnisse, Übung und Techniken hinzu. Am besten fängt man mit den einfachen Dingen an.

Küchenhelfer - Handgeräte

1 Schälmesser

Vermutlich kennt jeder von uns das Schälmesser: Es ist handlich, hat eine eher kurze Klinge, die oft leicht gerundet ist, und endet spitz.

Das ist das Messer, das Mütter wie im Schlaf in der Küche finden, weil man es für die meisten Arbeitsschritte beim Vorbereiten des Essens verwenden kann. Damit wird geschnitten, geschält, ausgestochen. Vor allem beim Schälen der rohen Kartoffeln und Schälen von Gemüse und beim Pellen von Pellkartoffeln wird es genutzt. Und da so viele Menschen gern Kartoffeln mit Kräuterquark essen, gibt es dieses Messer in jedem Haushalt.

2 Vorlegegabel

Die Vorlegegabel verwendet man eigentlich zum Decken von schönen Tafeln für festlichere Gelegenheiten.
Diese kleine schmale Gabel kann ich dir als ein Helferlein empfehlen, wenn du noch eher ungeübt erste Schneidversuche beim gemeinsamen Kochen machst.
Man legt vor allem runde Gemüseteile wie eine rohe Kartoffel, eine Zwiebel oder ein Stück rohen Kohlrabi auf das Schneidbrett (16), piekst mit der Vorlegegabel von oben hinein, drückt das Gemüse auf das Brett und setzt erst dann das Küchenmesser zum Scheibenschneiden an.

3 Küchenmesser

Auch das Küchenmesser – neben anderen großen Messern wie dem Brotmesser – fehlt in keinem Haushalt. Mit der langen schmalen Klinge ist es ideal, um eher weichere Gemüse und Salate in viele gleiche Scheiben, Streifen oder Rauten zu schneiden oder Kräuter zu hacken. Der Dill im Schneewittchensalat wurde zum Beispiel mit dem Küchenmesser zerkleinert.

4 Mehlsieb

Beim Backen vor allem und auch beim Kochen von Saucen verwendet man ein Mehlsieb, um diese fein pulverisierten Stoffe klumpenfrei in die Schüssel oder direkt in den Topf zu sieben.

Auch Gebäck und für Torten kann man mit dem Mehlsieb vor dem Servieren verzieren. Man gibt Puderzucker in das Mehlsieb und lässt den weißen Zucker wie Pulverschnee über die Backsachen rieseln. Das sieht dann festlich aus!

5 Teigschaber

Zum Verteilen von Teig, Cremes und Pasten ist der Teigschaber wichtig. Er hat einen Stiel und ein Blatt, das aus biegsamem Material ist. Der Spatel hat an einer Ecke meist eine Spitze und an der anderen Ecke eine Rundung. Mit beiden Seiten des Spatels kann man die Gefäße und den Boden der Rührschalen gut auskratzen. Praktisch ist der Teigschaber zum Beispiel bei den Pizzamuffins.

6 Teigrädchen

Auch das Teigrädchen kommt beim Zubereiten von pikanten und süßen Teigen zum Einsatz. Damit wird flach ausgewalzter Teig geschnitten, aufgeteilt oder Ravioli- und Maultaschen-Stücke aus der Teigfläche ausgeschnitten.

Zum Schneiden von fertig gebackenen und belegten Teigspeisen wie Quiche oder Pizza muss man den Pizzaschneider nehmen, der ähnlich aussieht, aber größer ist.

7 Schneebesen

Der Schneebesen ist wichtig zum Verrühren von feinen Saucen im Topf und zum Aufschlagen von Nachspeisen.

Vor allem für das Eiweiß, was zu einer festen Masse aufgeschlagen werden muss, um es in manche Teigmassen unterzuheben, braucht man eigentlich einen Schneebesen. Aber man nimmt dafür bequemer den Handmixer, denn es dauert ein bisschen, Eiweiß steif zu bekommen.

8 Teelöffel

Ein kleiner Teelöffel ist immer ein gutes Helferlein. Vor allem beim Abmessen von Gewürzen wie Salz, Zucker, Senf und scharfen Pasten wie Chili ist das Löffelchen gut, denn viele Gewürze werden in Löffelmaßen angegeben. Die Menge eines Teelöffels wird dann im Rezept zum Beispiel
mit 1 gehäufter TL von einer Zutat genannt.
Im Prinzip steht die Anleitung 1 TL Salz bei jedem Rezept, das das Kochen von Reis, Nudeln, Kartoffeln oder Gemüse beschreibt.

9 Schaumlöffel

Der Schaumlöffel – es gibt größere und flachere als den hier abgebildeten – ist wichtig, um gare
Lebensmittel aus dem noch heißen Kochwasser zu heben. Er hat Löcher und das heiße Wasser tropft in den Topf, wenn man einen Moment wartet. Damit kann man auch gekochte Eier aus dem
Kochwasser heben.
Je schwerer die Speisen sind, die man mit dem Schaumlöffel aus dem Topf hievt, umso gelochter sollte er sein. Ein ganzer und noch heißer Blumenkohl will sehr vorsichtig balanciert werden, wenn er in eine Servierschüssel umgesetzt wird!

10 Kochlöffel

Der Kochlöffel! Nicht wegzudenken aus unserem Leben und schon gar nicht aus den Küchen! Oft gibt es ihn noch aus Holz, so wie früher. Neuerdings wird er auch aus Plastik hergestellt. Es gibt einige Grundformen wie rund, abgeschrägt und abgeschrägt mit Lochung, was man vor allem für Risottoreis verwenden sollte.

11 Küchenschere

Unverzichtbar ist die Küchenschere. Das Öffnen von Verpackungen bleibt uns auch in der frischen grünen Küche nicht erspart!

Immer, wenn man sie braucht, sollte man die stabile Küchenschere zur Hand haben, denn das Aufschneiden, Abschneiden und Wegschneiden ist nur ein kleiner fixer Zwischenschritt auf dem Weg zum Ziel. Man kann damit Kräuterberge bewältigen!

Moderne Küchenscheren sind kleine Talente, denn sie sind vielseitig einsetzbar und haben meist auch einen Flaschenöffner. Aber, wenn man die Schere als Küchenschere verwendet, so sollte es auch dabei bleiben, damit empfindliche Lebensmittel zu bearbeiten.

Eine Haushaltsschere sollte man daher auch haben und woanders aufbewahren.Am besten legt man die Scheren immer gereinigt und geschlossen ab.

12 Sparschäler

Der Sparschäler ist eine wirklich gute Sache. Er ist der jüngste der Handgeräte und wurde erst vor etwa 80 Jahren in Deutschland patentiert. Bis zum Jahr 2009 wurden schon 70 Millionen Sparschäler hergestellt.

Der Sparschäler ist ein tolles Werkzeug, weil die Klinge beweglich ist. Er passt sich der Oberfläche der Gemüse an, sodass man Schalen von Kartoffeln und Gemüsen ideal entfernen, Scheiben oder lange Streifen schneiden kann. Du kannst ihn zum Beispiel bei unserem Rezept für selbstgemachte Pommes ausprobieren.

13 Konservenöffner

Neben den modernen Verpackungen aus Plastik und Papier muss man gelegentlich Blechdosen öffnen. Konserven kann und sollte man nicht anders öffnen als mit einem Dosenöffner.

14 Küchenwecker

Der Küchenwecker ist wichtig, denn er verhindert das Anbrennen und Verkochen von Speisen! Man dreht ihn so weit in Position, dass er dann klingelt, wenn die Minutenzahl erreicht ist, die man zum backen oder Kochen vorsehen muss.
Aber Achtung: Man muss sofort handeln und am Herd nachsehen und die Kochplatten oder die Backröhre ausschalten, denn jeder Küchenwecker klingelt nur einmal kurz und schrill!

15 Wender

Der Wender ist nützlich beim Braten. Die Wender sind aus Holz oder Plastik und meist vorne auch abgeschrägt. Damit kann man heißes Bratgut wenden, damit es gleichmäßig durchbrät.
Eines der praktischsten Beispiele für den Wender ist das Braten von Würstel in unserem Rezept Würstel mit Stampfkartoffeln.

16 Schneidbrett

Das Schneidbrett ist sehr wichtig. Es muss groß und immer gut vorgesäubert sein. Man schont damit die Arbeitsplatten in der Küche. Dabei noch nützlicher ist es, die geschnittenen Kräuter, Gemüse oder Salate direkt auf einer Fläche bereit zu haben, um diese allesamt in den Topf, in die Pfanne, in die Schale oder in den Bräter schieben zu können.

17 Trichter

KüchentrichterZu guter Letzt die Trichter! Schon bei der Babynahrung braucht man tagtäglich Trichterchen, um Brei und Milch in Babyflaschen umzufüllen.

Beim Kochen und für das Haushalten mit Vorräten braucht man auch große Trichter zum Umfüllen und Verteilen und muss aufpassen, dass dann, auch wenn der Stutzen fest sitzt, der Trichter kein Übergewicht bekommt und alles kippt und ausläuft!

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