Die Mehle – Was man über Mehl wirklich wissen sollte

Mehle aus Getreide, Flocken und Grieß sind seit vielen tausend Jahren Grundnahrungsmittel aller Menschen. Auf der ganzen Welt wird Getreide gemahlen. Am häufigsten werden bei uns Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und Dinkel verwendet. In Regionen wie Nordamerika ist Mais sehr verbreitet. Mais ist allerdings kein Getreide, sondern eine Pflanzenart aus der Familie der Süßgräser. In Asien wird der meiste Reis weltweit angebaut. Afrikaner essen sehr viel Hirse, in Russland wird oft Buchweizen, eine Getreideart, in der Küche verwendet. Aus Südamerika kommen neuerdings gesunde Getreidearten wie Amaranth, eine hirseähnliche Pflanze.

Teig kneten

Aus Mehl wird meistens ein Teig hergestellt.

Früher gab es Müller, die an Flüssen ihre Wassermühlen verwendeten und Windmühlen auf Hügeln in den Wind stellten, um das geerntete Korn für die Bauern zu mahlen. Neben den Getreidemüllern gibt es Müller für Öl oder Gewürze. Früher hatten die Mühlen Holzräder am rauschenden Bach oder sich im Wind drehende Flügel, heute sehen sie wie Fabriken aus und sind ausgerüstet mit Walzenstühlen zum Kornmahlen und umgeben von runden hohen Silos für das Getreide. Zurzeit gibt es über 250 Mühlen in Deutschland, jeweils 1 Millionen Menschen werden von etwas über drei Mühlen mit Mehlen, Grießen und Flocken versorgt. Weiterlesen