Müsliriegel und Fruchtschnitte – Mobile Kraftpakete

Müsli ist seit Jahrzehnten in aller Munde, weil es wirklich gut und gesund ist und daher mittlerweile allgemein überzeugt. Müsliriegel als Snacks entwickelten sich danach zum Renner. Sie sind gesünder als Schokoriegel und viele andere Süßigkeiten, die Kinder bis dahin oft vernascht haben.

Müsli ist eine Mischung aus Haferflocken, Getreide, Rosinen und anderem Trockenobst und Nüssen, die mit frischer Milch, mit Joghurt oder mit Saft angerührt wird. Müsli wurde in den vergangen 40 Jahren zum Hit für bereits etliche Generationen von Kindern.

Muesli-Blog

Neben dem Hafer im Müsli-Mix werden auch andere Getreidesorten verwendet. Diese werden gemahlen, geflockt, gepufft, geröstet und in die Mischung gegeben. Die Cerealien, wie man die Frühstücksflocken auch nennt, gehören zu den am meisten (durch Zuckerstoffe) angereicherten Nahrungsmitteln.

Neben den Haferflocken spielen Flakes im Flockenfrühstück eine wichtige Rolle. Die Flakes werden aus Mais oder dem Grieß anderer Getreide hergestellt. Viele Flakes werden sogar mit einer Zuckerschicht überzogen, damit sie angerührt in der Milch noch knusprig schmecken.

Für Müsli gibt es kein einheitliches Rezept, wenngleich es sehr viele Möglichkeiten gibt, es zu mischen. Und das ist auch gut so, denn so wird das gesunde Flockenmahl nie langweilig! Jedes Kind und jeder Erwachsene kann sich täglich das Müsli schmackhaft mit Früchten, die zur Hand sind, kombinieren und anrühren.

Die Firma Kellogg’s wollte sich den Wort „Müsli“ als Marke schützen lassen, konnte aber Mitte der 1980er Jahre nur die Markennamen „Müslix“ und „Müeslix“ ergattern. Mittlerweile kann man etwa 700 verschiedene Cerealien, die für den sofortigen Konsum aufbereitet wurden, in unseren Geschäften kaufen. Die recht junge Müsli-Ladenkette mymuesli bietet Müslis zum Selbermischen an und verspricht, dass man aus über 80 Bio-Zutaten viele Varianten mischen kann.

Aber wozu diese Vorrede zum Müsli? Weil mittlerweile aus dem Tellergericht, das man am besten morgens löffelt, auch ein Snack in Riegelform geworden ist. Das Müsli war bald allseits beliebt und als guter Energiespender bekannt, dass man es auch im Taschenformat und unterwegs nicht missen mochte. Heute kann man sagen, es steckt wie das Smartphone in der Tasche von sehr vielen Menschen.

Seit etwa 1975, also seit etwa 40 Jahren, gibt es den Müsliriegel, und zwei Amerikaner, sehen sich unabhängig voneinander als Erfinder an. Der eine ist ein Bauer und Autor namens Herrick Kimball, der andere ist Stanley Mason, der den granola bar (auf Englisch heißt Riegel bar) erfand.

Über 100 Müsliriegel finden sich heute in den Regalen unserer Supermärkte und Drogerieketten in Deutschland. Die Auswahl ist groß, denn die Mischungen sind vielseitig, und immer neue Getreidesorten aus entfernten Ländern werden neu erfundenen Riegeln hinzugefügt.

Nüsse und Rosinen

Nüsse und Trockenfrüchte sind oft in Müsliriegeln.

In fast allen Müsliriegeln stecken vor allem fünf Zutaten, nämlich Flakes, Ölsaaten wie Sesam oder Sonnenblumenkerne, Nüsse, Trockenfrüchte und Getreideflocken. Die Mischung dieser Zutaten und Mengen macht den Unterschied. Deshalb sind auch die Übergänge zwischen Nussriegeln und Fruchtschnitten nicht eindeutig. In Bio-Riegeln stecken weit mehr gute Zutaten wie Früchte und Nüsse als in den herkömmlichen.

Nüsse enthalten sehr viel Fett, wenngleich eher gesunde Fette. Trockenfrüchte enthalten sehr viel Fruchtzucker. Beides machen die kleinen Riegel zu echten Kalorienbomben. Ein Müsliriegel von 100 Gramm bietet etwa 1700 kJ an Energie, was etwa einem Fünftel des Tagesbedarfs eines 8-Jährigen entspricht. Manche Riegel-Hersteller verwenden Oligofructose, das ist ein Zuckerstoff, der bei großen Verzehrmengen auch zu Bauchschmerzen führen kann.

Die Frage nach schädlichen Zuckermengen stellt sich also auch bei diesem als gesund gefeierten Lebensmittel. Alle Riegel, vom industriell gebackenen mit Schokoüberzug bis zum Bio-Riegel, sind hier eher verdächtig. Also lieber einen zu wenig als zwei zu viel davon essen.

Wie auch immer: Müsliriegel und Fruchtschnitten sind gesünder als die Schokoriegel wie zum Beispiel Mars oder Snickers.Das Beste, was man sich in die Pausenbrot-Box stecken sollte, ist ein selbst gebackener Müsliriegel mit wenig Zucker, wie du ihn in unseren Rezepten findest, oder ein Tütchen Studentenfutter. (rs)

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